Traditionen & Bräuche
Nationale und regionale Bräuche werden vor allem auf dem Land aufrechterhalten. Sie sind mit den verschiedenen Religionen, besonders der römisch-katholischen, verbunden.
Wichtig sind die Feste der verschiedenen religiösen Gemeinschaften:
- weihnachtliches Sternsingen
- Friedhofsfeiern an Allerheiligen
- das Fronleichnamsfest
- der Palmsonntag
- die Mysterienspiele
- das kaschubische Bootsfest
- der Danziger Dominikanerjahrmarkt
- das orthodoxe Jordanfest
- das muslimisch-tatarische Kurban Bajram
- Pilgerfahrten erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit, etwa die katholischen Wallfahrten
- die jüdischen Grabbesuche
- die orthodoxe Wallfahrt nach Garbarka
- Viele der lokalen Bräuche und Riten stehen in Zusammenhang mit den Jahreszeiten
Bekannt sind auch:
- Trachten, insbesondere die aus Krakau und die der Goralen
- Daneben gibt es viele traditionelle Bräuche der Lebensmittelherstellung (z. B. der Schafskäse Oscypek, die Krakauer Brezel Obwarzynek und Krakauer Würste)
- die traditionelle Musik (jüdische Klezmer, Kammermusik, Mazurkas, Polonaisen, Krakowiaks und Polkas)
- der Tanz (u. a. die Tanzensembles Mazowsze, Tanz- und Gesangsensemble Slask, Slowianki)
- das traditionelle Theater
Seit dem Zweiten Weltkrieg und der Westverschiebung Polens ist das Land fast einheitlich katholisch. Fast 90 % sind römisch-katholisch, davon etwa 70 % praktizierend. 1,3 % Polen sind polnisch-orthodox, 0,3 % Zeugen Jehovas, 0,2 % griechisch-katholisch, 0,2 % evangelisch-lutherisch.
Ein besonders hohes Ansehen in Polen besitzt der verstorbene Papst Johannes Paul II. (1920–2005), der vor seiner Papstwahl als Karol Wojtyla Erzbischof von Krakau war und eine bedeutende politische Rolle während des Zusammenbruchs des Ostblocks inne hatte.
Die polnischen Stämme waren ursprünglich Heiden und hatten, ähnlich wie andere Westslawen, ein polytheistisches Religionssystem, dessen Hauptgott der vierköpfige Swietowit war.
Die polnischen Juden sind seit dem 18. Jahrhundert in zwei dominierende Glaubensrichtungen getrennt, die aufgeklärten Haskalen und die orthodoxen Chassiden.
Vertretene Religionen:
- Fast 90% römisch-katholisch
- 1,3% polnisch-orthodox
- 0,3% Zeugen Jehovas
- 0,2% griechisch-katholisch
- 0,2% evangelisch-lutherisch
Kleinere Minderheiten :
- Altkatholischen Mariaviten
- die Polnisch-Katholischen
- Pfingstler
- Adventisten
- Juden
- Muslime
Papst Johannes Paul II
Ein besonders hohes Ansehen in Polen besitzt der verstorbene Papst Johannes Paul II. (1920–2005), der vor seiner Papstwahl als Karol Wojtyla Erzbischof von Krakau war und eine bedeutende politische Rolle während des Zusammenbruchs des Ostblocks inne hatte.
- waren ursprünglich Heiden
- hatten ein polytheistisches Religionssystem
- Religion konnte sich bis ins 14. / 19. Jahrhundert behaupten
- Erster Kontakt mit Christentum im 9. Jahrhundert
- Nächstes Jahrhundert: Juden aus Westeuropa und Böhmen wanderten ein
- Durch die Union mit Litauen kamen viele orthodoxe Christen
- Das Luthertum fand seit dem 16. Jahrhundert besonders bei der deutschen Bevölkerung in den nordpolnischen Städten viele Anhänger
- 1573 wurde Religionsfreiheit ausgerufen - Kriege
- 1596 wurde in der Kirchenunion von Brest die griechisch-katholische Kirche gegründet
- Im 17. Jahrhundert vermochte die Gegenreformation jedoch die meisten „Andersgläubigen“ auf die katholische Seite zu ziehen.
Die polnischen Juden sind seit dem 18. Jahrhundert in zwei dominierende Glaubensrichtungen getrennt, die aufgeklärten Haskalen und die orthodoxen Chassiden.
1.Januar Neujahr
Tag nach Ostern Ostermontag
1.Mai Tag der Arbeit/Maifeiertag
2.Mai Tag der Staatsflagge
3.Mai Tag der Verfassung vom 3.Mai 1791
8.Mai Tag des Friedens
(bewegliches Fest) Fronleichnam
22.Juli Nationaler Feiertag zur Erinnerung an das Manifest vom 22.7.94
15.August Tag der polnischen Armee/Maria Himmelfahrt
1.November Allerheiligen
11.November Tag der Unabhängigkeit im Jahr 1918
25.Dezember Weihnachtsfeiertag
26.Dezember Weihnachtsfeiertag