Protokoll der
zweiten SGA-Sitzung des Schuljahres 2003/2004
9. Juni 2004
Anwesend:
Direktor:
Mag. Karl Hödl
Lehrervertreter: Mag. Walter Klopf, Mag. Dr. Gottfried
Hoislbauer (in Vertretung von
Mag. Josef Wöckinger), Mag. Gabriela
Meinhart
Elternvertreter:
Astrid Kröpfl, Dr. Alois Jung, Dr. Alfred Schreiberhuber
Schülervertreter: Daniel Cupak, Moritz Helletzgruber, Daniel
Schaller, Florian
Pogutter entschuldigt
Der Vorsitzende Mag. Karl Hödl eröffnet die Sitzung um 17.00
Uhr, begrüßt die anwesenden Teilnehmer, stellt die Beschlussfähigkeit fest und
lässt das Protokoll der letzten SGA-Sitzung vom 19. November 2003 bestätigen
(einstimmige Annahme)
1. Schulautonome Tage im Schuljahr 2004/2005
Direktor Hödl bringt die bereits in der letzten SGA-Sitzung
besprochenen Termine für schulautonome Tage nun zur Abstimmung.
Montag, 4.
Oktober 2004, schulautonom frei (pädagogischer Tag)
Montag, 25.
Oktober 2004, schulautonom frei (vom LSR empfohlen)
Samstag, 23. Oktober
bis Dienstag, 26. Oktober frei (= 4
Tage)
Freitag, 7.
Jänner 2005, schulfrei gemäß SCHZG
Freitag, 24. Dezember
2004 bis Sonntag, 9. Jänner 2005 frei (=
17 Tage)
Freitag, 6.
Mai 2005, schulautonom frei (vom LSR empfohlen)
Mittwoch, 4. Mai 2005
bis Sonntag, Sonntag, 8. Mai 2005 frei (=
5 Tage)
Freitag,
27. Mai 2005, schulautonom frei
Donnerstag, 26. Mai
bis Sonntag, 29. Mai 2005 frei (=
4 Tage)
Abschlusskonferenz im Juli, Datum noch nicht fixiert (= 1 Tag)
(= 31 Tage)
Da keiner
der Schulpartner Einwände gegen diese Daten hat, werden die schulautonomen Tage
einstimmig beschlossen.
2. Veränderung der Schulstruktur
a) Infrastruktur
Direktor
Hödl stellt den Schulpartnern folgende ehrgeizige Projekte im Rahmen der
Verbesserung der Infrastruktur vor, die dann im Anschluss debattiert werden.
Der Raum der 4.b Klasse soll in einen 7. Hortraum
umfunktioniert werden. Dadurch entsteht im 1. Stock ein Bereich, der völlig für
die Nachmittagsbetreuung reserviert ist.
Die Erneuerungen der WC-Anlagen, beginnend mit denen im
ersten Stock und im Erdgeschoß.
Weiters schlägt Direktor Hödl vor, den ersten Stock kreativ umzugestalten,
da dieser ein repräsentativer Teil der Schule (Sprechstunden, Elternabende)
ist.
Im Speisesaal soll zwecks Lärmverminderung und aus
hygienischen Gründen der Modus der bisherigen Essensrückgabe durch eine
Durchreiche verbessert werden.
Auch sollen die noch nicht ausgetauschten Fenster im Bereich
des Festsaales und der Essensausgabe im Erdgeschoss erneuert werden.
Ein großes Anliegen des Direktors ist auch die Sanierung und
Neugestaltung der nach Nord-Ost Fassade. Durch Anpflanzung von Blumenbeeten
könnte die Schule wieder etwas einladender aussehen.
Auch die Sanierung des alten Turnsaales, der jetzt die
Funktion der Tischtennishalle übernommen hat, sei unausweichlich.
Heizungsausbau, Bodenneuverlegung und Wandarbeiten seien hier von Nöten.
Großes Augenmerk soll auch auf die Aloisius-Bibliothek gelegt
werden. Die Sanierung soll im Sommer durchgeführt werden. (Zuerst wird der Putz
heruntergeschlagen, dann mit einer Wärmematte versehen neu bestrichen; dies
diene dem Schutz vor Feuchtigkeit)
Sportplatzsanierungen im Bereich der Laufbahnen werden auch
durchgeführt.
Dachsanierung des Altbaues
Errichtung des sog. „Silence Room“: der Raum der 5. Klasse
soll in einen attraktiven Raum umgewandelt werden, in dem, unter Aufsicht,
Schüler Hausaufgaben erledigen können. Dies ist vor allem in der Oberstufe wichtig,
wenn Wahlpflichtgegenstände abgehalten werden. Die beiden Türen sollen
zugemauert werden, um die Lärmentwicklung zu vermindern, dafür wird im
mittleren Bereich eine Tür eingesetzt.
In diesem Raum soll auch die Vernetzung des Neubaus
beginnen, da er primär zum Lesen, Lernen und Studieren benutzt werden soll.
Errichtung des sog. „Girls’ Room“: Da das Freizeitangebot
stark auf Burschen ausgelegt ist (Fußball, Basketball, Informatik, Volleyball),
soll der „Girls’ Room“ als Pendant dazu einen Raum bilden, der nur für Mädchen
zugänglich sein wird. Direktor Hödl berichtet von eifrigen Vorbereitungen von
Mag. Ostermann und den Mädchen der Unterstufe. Als Raum wird der Gruppenraum
der 4a ins Auge gefasst, da es sich um einen hellen, großen Raum handelt.
Dieser Raum würde dann, ähnlich den Sportplätzen zeitlich gestaffelt zu nützen
sein.
Ein weiteres kostspieliges Projekt in den kommenden Jahren
wird die Generalsanierung des Festsaales sein. Als erstes Zeichen dazu soll die
Bestuhlung ausgewechselt werden, da der Festsaal ein sehr stark frequentierter
Saal im Bezug auf Vorträge ist. Des Weiteren könnte man die Bestuhlung auch
anderweitig verwenden.
Da bereits mehrere Beschwerden wegen Diebstahl aufgekommen
sind, werden auch demnächst mehr Spinde zur Verfügung stehen, die sich in den
Garderoben befinden werden.
Auch das Schienensystem im Erdgeschoss zur Befestigung von
Bildern, Postern, etc. soll erweitert werden.
b) Nachmittagsbetreuung
Die Veränderung des Konzeptes der Nachmittagsbetreuung (im
weiteren Verlauf NaBe genannt) seien vor allem in den Köpfen von den
Professoren Mag. Klopf und Mag. Spann entstanden, die Direktor Hödl hier
herausstreichen will. Man will die NaBe von der Leistung und dem Verhalten
jedes einzelnen Schülers abhängig machen. Auch Belohnung soll groß geschrieben
werden, was im derzeitigen System vollkommen untergeht. (Anm. d.
Protokollführers: Die Klasse kann am Nachmittag erst dann geschlossen in die
Freizeit entlassen werden, wenn die gesamte Klasse mit ihrem Pensum fertig
geworden ist. Dadurch geht die Individualleistung des Schülers unter.) Das
heißt, dass man nicht für eine beendete Hausaufgabe belohnt wird.
Die NaBe soll auch in anderen Gesichtspunkten verbessert
werden:
Die bisher angebotenen Methoden der Freizeitgestaltung
(Fußball, Volleyball, Tanz, etc.) sollen durch zeitlich begrenzte Angebote
ergänzt werden. Direktor Hödl stellt sich zum Beispiel vor, dass man kommendes
Jahr auf den OMV Linz Marathon hintrainieren könnte. Auch eine Förderung der
Neigungsgruppen mit Schülerligen soll erfolgen.
Mike R. Ianni, der amerikanische assistant teacher, wird
nächstes Jahr einen Songclub eröffnen.
Des Weiteren: Film – und Videoclub, Schach, 10 –
Fingersystem – Kurse, Talentförderkurse, Präsentations – und Textgestaltung
(Kreuzhuber), Sommerakademien, Lernen lernen (Kreuzhuber).
Besonders Herausstreichen aus diesem riesigen Angebot will
Direktor Hödl folgende Angebote:
2 Beobachtungsstationen (Bienen und Vögel) sind bereits
unter Aufsicht von Mag. Dr. Hoislbauer in Betrieb, eine Wetterstation betreut
von Mag. Wöckinger soll folgen. Dies soll auch der Anfang einer Reihe von
naturwissenschaftlichen Projekten sein.
Mediation soll auch in Zukunft einen hohen Stellenwert
einnehmen.
Die Oberstufenbibliothek soll in Zukunft ein Raum des
Studiums und der Recherche
sein, in dem vor allem Interessierte ihren Wissensdurst
stillen können.
Die Unterstufenbibliothek ist dieses Jahr dank der
Bestellung des Elternvereins aufgestockt und aktualisiert worden.
Direktor Hödl will auch, dass in Zukunft am Nachmittag kein
Schüler mehr aus der Schule geht und sich dabei denken muss „irgendwie kenn ich
mich dort und da nicht aus“ Abhilfe soll eine Art Sprechstunde für Schüler
schaffen. Direktor Hödl stellt sich das folgendermaßen vor: Jedes Fach an der Schule stellt einen Professor, der in
der Woche eine gewisse Stundenanzahl für Fragen in seinem Fach in einem Gruppenraum
zur Verfügung steht. Dieses Angebot soll aber nicht als unbezahlte
Nachhilfestunde angesehen werden, sondern nur als Unterstützung der
Studiumsstunden am Nachmittag dienen.
Auch die sog. Mediationsstunde mit Frau Fierlinger in den 1.
und 2. Klassen erwecke positive Resonanz. Die Kinder wirken danach
ausgeglichener und bereiter für die Aufgaben, die ihnen gestellt werden.
Direktor Hödl sieht den Erfolg in dieser Schiene darin, dass Frau Fierlinger
einerseits keine Lehrperson am Aloisianum ist aber andererseits langjährige
Erfahrung als Pädagogin vorzuweisen hat und sich die Kinder deshalb nicht
scheuen, ihr ihr Herz auszuschütten.
Die Konviktskapelle bleibt auch nicht unberührt. Direktor
Hödl kann sich sehr gut vorstellen, dass man sie durch einen Medidationsraum
ergänzt, um auch diesen Raum effizienter zu nützen.
Ein weiteres wichtiges Anliegen der gesamten Lehrer- und
Elternschaft sind die Umgangsformen, die am Aloisianum zurzeit praktiziert
werden. Direktor Hödl meine damit grundlegende Dinge wie Grüßen, Höflichkeit,
Umgangston, Ehrlichkeit, Klassengemeinschaft und Tischmanieren. Frau Kröpfl
legt dabei den älteren Schülern nahe, dass sie als Vorbild fungieren sollten
und als solche gewisse Pflichten hätten.
Dierktor Hödl bemängelt auch, dass das Aloisianum nicht
wirklich seinem Namen als Gymnasium und Realgymnasium gerecht wird. Als
Beispiel bringt er an: wenn ein „Realist“ in der jetzigen 7. Klasse nicht zum
Aufstieg in die 8. berechtigt ist, muss er die Schule wechseln, da in den kommenden
7. Klassen kein Realzweig zustande kommt. Deswegen müsse man umstrukturieren:
Durchgehendes Realgymnasium mit verstärkt Naturwissenschaften oder Mathematik
statt Latein in der dritten Klasse, das jedoch auch nicht zu kurz kommen soll
(sprich: es soll weiterhin die Studienberechtigung für alle Studienrichtungen
gewährleistet sein). Direktor Hödl begründet diesen Vorschlag auch mit starkem
Interesse an einem Wechsel nach der Unterstufe an das Aloisianum, jedoch wirkt Latein
manchmal abschreckend und wird zum Teil in manchen Schulen gar nicht ab der
dritten Klasse angeboten. Dadurch sollen auch die naturwissenschaftlichen
Kompetenzen gefördert werden. Dies könne in Form von Projektwochen oder
Laborarbeiten stattfinden.
Auch eine Umgestaltung des Stundenplankonzepts wäre dann von
Nöten. Das soll aber Hauptbestandteil der SGA-Sitzung im Herbst sein.
3. Debatte um die vorliegenden Themen
Moritz Helletzgruber stellt aus der vorangegangenen
Klassensprecherkonferenz die Frage, ob die Unterstufenbibliothek in ihrer
derzeitigen Form weitergeführt wird, und wenn ja, ob aktuelle Bücher in das
Sortiment aufgenommen werden. Direktor Hödl verweist auf alljährliche
Investitionen, die jedes Jahr neue Bücher in der Unterstufenbibliothek
ermöglichen. Daniel Cupak schlägt vor, dass man bei Buchbestellungen für
Klassenlektüren ein Exemplar mehr bestellen kann, oder auch nicht mehr
verwendete Bücher aus den unteren Klassen zur Verfügung stellen könne.
Frau Kröpfl legt eine Bitte des Elternvereins vor: Sie
ersucht den Direktor, dass Hauptfächer nur mehr am Vormittag abgehalten werden.
Sie nennt das Beispiel der 6. Klasse, die am Donnerstag ab 14.10 Uhr
fachbetreutes Studium in Mathematik hat, dann eine Stunde Biologie und von
16.00 Uhr bis 16.45 Uhr Physik. Direktor Hödl verweist auf Mag. Klopf, der in
diesem Bereich sehr tatkräftig arbeite. Mag. Klopf erläutert seinerseits, dass
diese Art von Wünschen durchaus in die Stundenplangestaltung einfließe, jedoch die
Probleme der Wahlpflichtgegenstände sowie des freien Samstags dem Stundenplan
nicht viel Spielraum geben. Auch kann man keinem Lehrer zumuten, in der 1.
Stunde da zu sein, dann in der 5. Stunde eine weitere Stunde abzuhalten und
dann auch noch am Nachmittag fachbetreutes Studium zu leiten. Direktor Hödl will
hier auch noch einmal die Flexibilität in den 6., 7. und 8. Klassen
herausstreichen. Besonders in diesen Zwickelstunden, in denen
Wahlpflichtgegenstände abgehalten werden, sollen die Schüler nicht mehr nach
Hause fahren, um dort zu studieren, sondern, wie bereits erwähnt, den „Silence
Room“ als Stätte des Studierens nutzen. Direktor Hödl erläutert die derzeitige
Wunschvorstellung nach der Absprache mit den Eltern: in der Unterstufe
einschließlich der 5. Klasse soll es ein straffes Nachmittagsprogramm geben,
hingegen in den 6., 7. und 8. Klassen soll man „die Leine etwas länger lassen“.
Astrid Kröpfl bemängelt auch den Umgangston der Schüler,
besonders den innerhalb der Klassengemeinschaft und nennt als Beispiel die 6.b
Klasse. Sie bezeichnet vieles als Mangel an Erziehung und betont die
Wichtigkeit dieser „Vorzeigeklasse“. Dr. Jung meint, ältere Schüler sollten Jüngeren
gegenüber mehr Kompetenz zeigen und den Situationen entsprechend mit dem
richtigen Umgangston antworten. Moritz Helletzgruber zeigt aber anhand eines
Beispiels, dass nicht nur die älteren Schüler an ihrem Umgangston arbeiten
müssen. Dr. Jung betont noch einmal, wie sehr der Einfluss der älteren Schüler
das Verhalten der jüngeren präge, und man das nicht unterschätzen solle.
Astrid Kröpfl bittet nun im Namen der Eltern der 6.b Klasse
Direktor Hödl, alles in seiner Macht stehende zu tun, sodass die beiden 6.
Klassen nicht zusammengelegt werden. Direktor Hödl versichere, dass er sich
dafür einsetzen werde, dass die beiden 6. Klassen als zwei 7. Klassen weitergeführt
werden, jedoch stellt er auch das Problem der Landesschulinspektoren in den
Raum, die zur Zeit durch das Land ziehen und nach Einsparungsmöglichkeiten
suchen. Es werde zwar immer hoher Wert auf Qualität der Schulen Österreichs
gelegt, aber im Endeffekt will man hier auch nur nach Einsparungsmöglichkeiten
suchen. Wenn also der Befehl kommt, müsse man zusammenlegen, wenn er nicht
kommt, wird dies nicht der Fall sein. Dr. Jung verweist auf das Problem der
Einsparung und meint, dass der Punkt, an dem man nicht mehr weiter Einsparen
kann, nicht in weiter Ferne liegt.
Moritz Helletzgruber bringt eine weitere Frage aus der
Klassensprecherkonferenz hervor: Frank Schiefersteiner (6a) bemängelt die
Aufklärung über die Situation der Wahlpflichtgegenstände bezüglich der
Möglichkeiten der Reifeprüfung in der 6.a Klasse. Er fordert die Aufstockung
der Wahlplichtgegenstandstunden von 6 auf 8 Stunden. Direktor Hödl kann dieser
Forderung leider nicht nachgeben, da sich die Schule nicht gegen das Gesetz auflehnen
kann.
Moritz Helletzgruber bringt einen weiteren Diskussionspunkt
aus der Klassensprecherkonferenz: Eine Unterstufenschülerin beschwert sich über
die derzeitige Methode der klasseninternen Unterstützung. Bessere Schüler geben
Schülern mit Problemen nur das Ergebnis zu dem jeweiligen Beispiel, anstatt
ihnen auch den Rechengang zu erläutern. Direktor Hödl verspricht sich von dem
Angebot der „Sprechstunde für Schüler“ Abhilfe.
Unterstufenvertreter Daniel Schaller erkundigt sich nach der
geplanten Teilung der kommenden 5. Klassen. Direktor Hödl will zwei 5. Klassen
eröffnen, eine Gymnasium - Klasse und eine gemischt Gymnasium und Realgymnasium
– Klasse. Wie die Schüler genau eingeteilt werden, könne man erst nach dem
Erhalt der Anmeldungen für die jeweiligen Schultypen mitteilen.
Moritz Helletzgruber wiederholt auch noch einmal seine Bitte
aus der ersten SGA-Sitzung dieses Jahres, dass eine Uhr mit Glocke im
Außenbereich der Schule angebracht wird, da dadurch keine Verwirrungen mehr mit
den Aufsichtspersonen entstehen können. Da dies allgemeine Zustimmung erfährt,
soll dies auch im kommenden Jahr durchgeführt werden. Moritz Helletzgruber
spricht auch das Problem des Rasenplatzes an. Direktor Hödl erläutert zuerst
den Elternvertretern den Sachverhalt: Halb Linz benutzt den Rasenplatz am
Freinberg für ihre privaten Fußballspiele. Der daraus entstehende Sachschaden
hat den Direktor dazu gezwungen, den Rasenplatz für die Öffentlichkeit mehr
oder weniger abzusperren. Das heißt, dass auch die Schüler ohne Aufsicht den Rasenplatz
nicht mehr benutzen dürfen. Moritz Helletzgruber fragt, ob es möglich wäre, den
Rasenplatz während des Turnunterrichts öfters zu benützen, da sonst der Sinn
eines Rasenplatzes verloren geht. Direktor Hödl beantwortet diese Frage mit Ja
und verweist auch auf anderweitige Nutzungsmöglichkeiten wie etwa Vermietung.
Die Schülervertreter bringen auch den allgemeinen Wunsch der
Schülerschaft vor, dass vermehrt Spinde aufgestellt werden, da bereits vermehrt
von Diebstahl an der Schule berichtet worden ist. Direktor Hödl berichtet von
Unmengen an Uhren, Handys und anderen Wertgegenständen, die sich bei Mag.
Schneider häufen und derer sich niemand annehmen will.
Auch das Thema Schulessen ist in der
Klassensprecherkonferenz gefallen, und so wird auch von den Schülervertretern ein
wenig ernst zu nehmender Brief an die SGA verlesen. Der Brief beinhaltet eine
Unterschriftenliste und einen Brief an die SGA-Teilnehmer, der diese bittet,
„gegen das Schulessen etwas zu unternehmen“. Da dieser Brief mehr als Scherzaktion
abgehandelt wird und die Motivation der 85 Unterschriften auf Gruppenzwang
zurückzuführen ist, wird dieser Teil als nichtig angesehen. Direktor Hödl
erkennt hierbei eine Art Trend in den Jahrgängen, dass das Schulessen vehement
in den 3. Klassen nicht akzeptiert wird, sich das ganze aber in der Oberstufe
wieder legt.
Direktor Hödl schließt um 18:33 Uhr die Sitzung und wünscht
den Teilnehmern noch einen angenehmen Nachmittag.
für das Protokoll:
Daniel Cupak